Diakoniekonvent

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Gottesdienste in der Gemeinschaft des Diakonie-konventes

Allegorie

Die

sieben Werke

der Barmherzigkeit.

 

Aktuell

Prominenter Gast: Bischof Ralf Meister (links) wird von Ingeborg Willemsen und Hans Hentschel begrüßt.

Christen diskutieren Rolle in Gesellschaft

Hannoverscher Bischof Ralf Meister zu Gast beim Fest des Diakoniekonvents in Falkenburg

 

So. 22. Mai 2016

Der Theologe wies auf die sinkende Bedeutung der Kirche in der Gesellschaft hin. Diakone leisten heute vielfach vor allem Sozialarbeit, hieß es.

Prominenter Besuch in Falkenburg: Ralf Meister, Bischof der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers, nahm am Sonntag am Konventsfest des Diakoniekonvents Lutherstift teil. Nach einer Mette in der Laurentiuskapelle diskutierte der 54-jährige Theologe mit den gut 80 Teilnehmern der Veranstaltung über die Rolle der Kirche in der Gesellschaft und das Zukunftsbild der Diakonie.

„Ich kann mich nicht erinnern, wann zuletzt ein Bischof bei uns gewesen ist“, erklärte Konventsvorsitzende Ingeborg Willemsen bei der Begrüßung in der Veranstaltungsscheune. Ein Besuch sei in jedem Fall verbürgt: 1958 hatte der damalige Landesbischof Dr. Hanns Lilje(1947-1971), ebenfalls an Trinitatis („Dreieinigkeitsfest“), die Lauren­tiuskapelle eingeweiht. Seitdem gebe es eine enge Verbindung des Konvents zur hannoverschen Landeskirche.

In seinem Impulsreferat ging Meister, der zum ersten Mal in der Region weilte, auf die Herausforderungen der diakonischen Gemeinschaft in der heutigen Zeit ein. Der Bischof erinnerte an die Arbeit des Theologen Johann Hinrich Wichern (1808 -1881), auch Namensgeber des Wichernstifts in Elmeloh, der 1833 das „Rauhe Haus“ in Hamburg für verwahrloste und verwaiste Kinder gegründet hat. „Diakonisch zu arbeiten ist heute vielfach soziale Arbeit“, betonte Meister. In der säkularisierten Welt spiele die Kirche eine untergeordnete Rolle. Er selbst habe erfahren, dass im Ostteil Berlins einige Menschen sogar mit dem Wort „Pfarrer“ nichts anzufangen wussten.

Es folgte eine Diskussion unter Leitung von Andrea Gärtig. Konventspastor Hans Hentschel fasste die wichtigsten Gedanken zusammen. Gut angenommen wurden auch verschiedene Projektgruppen am Nachmittag. Im Jahr 2020 werde „100 Jahre Diakoniekonvent“ gefeiert.

Der Diakoniekonvent ist nach den Worten von Klaus Hinck, Mitglied im Konventsrat, ein Zusammenschluss von 170 Frauen und Männern. Seine Mitglieder bekennen sich zum Auftrag, Diakonie in Kirche und Gesellschaft zu fördern und zu bewahren. Sie gaben Willemsen zufolge dem Bischof auch mit auf den Weg, dass der Eintritt in eine Gemeinschaft weiterhin eine freiwillige Entscheidung des Diakons bleiben solle.

Buchtipp

Biografische Forschung aus feministischer Perspektive

 

Silke Trillhaas

Genderverhältnisse in traditionellen Kontexten

Einflussnahme von Frauen im »Diakoniekonvent Brüderund
Schwesternschaft Lutherstift in Falkenburg e.V.«
Evangelische Hochschulschriften Freiburg, Bd. 3
2015, 296 Seiten, gebunden, € 44,99 D / € 46,30 A, ISBN 978-3-8471-0406-3

Die vorliegende Studie thematisiert die Veränderungen des Rollenverständnisses von Frauen innerhalb der Gemeinschaft des Diakoniekonvents während der Jahre 1920 bis 2013. Mit den Befragungen von Zeitzeuginnen liegen authentische Aussagen darüber vor, welche Gestaltungsrahmen
Frauen ausfüllen und in welche Richtungen Frauen aktiv werden, wenn ihnen neue Möglichkeiten zur Verfügung stehen. Auf der Basis des gewonnenen Datenmaterials über die Gestaltungsaktivitäten der Frauen wird dargestellt, wie und in welchem Ausmaß der Wandel in deren Selbstverständnis und die Wahrnehmung der Handlungsspielräume vonstattengehen. Die Untersuchung umspannt dabei mehrere Generationen von
Frauen mit verschiedenen subjektiven Entwicklungschancen.

Die Autorin Dr. Silke Trillhaas promovierte 2015 im Bereich Erziehungswissenschaft / Erwachsenenbildung.

Das Buch kann im Vandenhoech & Ruprecht Verlag erworben werden. hier klicken

Reformationsjubeläum

Bund erleuchtet: So weist der Berliner Dom beim "Festival of Lights" Januar 2015 auf das Reformationsjubiläum hin. (Foto: epd-bild/Rolf Zoellner)

Schon 2016 startet das Reformationsjubiläum.

Berlin (epd). Die evangelische Kirche startet bereits 2016 offiziell die Feiern zum Reformationsjubiläum. Zwar jährt sich der Thesenanschlag Martin Luthers erst 2017 zum 500. Mal. Aber das Festjahr wird bereits am kommenden Reformationstag, dem 31. Oktober, eröffnet – mit einem Gottesdienst in der Berliner Marienkirche, zu dem viel Prominenz aus Politik, Kirche und Gesellschaft erwartet wird.

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Tel: 04222 9475310
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